Impulse

Das eigene Reich aufrichten wollen

6 Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? 7 Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat; 8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

Apostelgeschichte 1

Jesus hatte nach seiner Auferstehung 40 Tage mit seinen Nachfolgern über das Reich Gottes gesprochen. Trotzdem hofften sie immer noch, dass er das Reich Israel wieder aufrichten würde.

Er geht auf die Frage nicht ein, sondern redet weiter vom Reich Gottes, dass sie Zeit und Stunde, wenn er wieder kommt nicht wissen dürfen, aber dass die Nachfolger den Heiligen Geist bekommen werden und Zeugnis von Jesus bis an das Ende der Erde ablegen werden.

Die Urgemeinde war stets im Gebet und Flehen zusammen. Was tun wir, wenn wir zusammen sind? Haben wir Sehnsucht nach Gott und seinem Reich und genügt uns der Heilige Geist? Oder wollen wir unser eigenes Reich aufrichten und kommandieren Gott mit unseren Gebeten herum?

Gott sagt klar: Lass dir an meiner Gnade genügen.

Manchmal laufen die Dinge nicht so, wie wir sie gerne hätten. Aber Gott ist da und wenn wir im nach außen unsichtbaren Reich Gottes leben und mit dem Heiligen Geist verbunden sind, hat trotzdem alles seinen Sinn.

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