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Bibelgespräch
Bibellese:
Genesis 4Kain und Abel
In Kapitel 4 lesen wir von dem ersten Mord in der Bibel. Kain schlug seinen Bruder Abel tot. Abel war ein Schäfer und Kain war ein Ackermann. In den vorherigen Kapiteln stand, dass die Menschen von den Früchten der Erde essen sollen, von anbauen steht nichts drin. Es steht auch nicht der Grund in der Bibel, warum Kain ein Ackermann wurde: Wollte er von den natürlichen Erträgen der Felder unabhängig sein? Wollte er Geschäfte mit seinen Früchten machen? Das einzige was wir wissen ist, dass etwas nicht okay war. Beide opferten dem Herrn: Abel gab von den Erstlingen seiner Lämmer, Kain von den Früchten des Feldes. Gott sah Abels Opfer gnädig an, das Opfer von Kain nicht. Es gibt hier wieder viele Vermutungen, was der Grund war: Vielleicht weil es kein blutiges Opfer war, vielleicht weil es das war, was halt so übrig bleibt. Hier können wir uns selber prüfen, ob das was wir Gott darbringen ihm auch gefällt. Mir ist es zum Beispiel wichtig, morgens zu beten, wenn ich noch viel Zeit habe und nicht abends, das zu bringen, was halt vom Tag noch übrig ist. Kain wurde neidisch und eifersüchtig. Neid und Eifersucht führen leicht zu weiteren Sünden und Gott warnt Kain, dass die Sünde vor der Tür lauert, er aber über sie herrschen soll. Unser Gefühlsleben spielt uns leicht einen Streich und wir fallen ohne, dass wir es eigentlich wollen in Sünde, darum ist es wichtig, nüchtern zu bleiben, Buße zu tun und über die Sünde zu herrschen. Wir wissen nicht, worüber Kain mit Abel auf dem Felde geredet hat, aber er schlug ihn tot. Kain rutscht dann immer mehr ab: Er lügt Gott an, verlangt dass seine Strafe gemildert wird und muss vor Gott fliehen. Seine Nachkommen richten es sich so gut wie sie können auf der Erde ein, erfinden die Bigamie und es ist kein Bezug zu Gott mehr da. Genesis 5 In Genesis 5 finden wir die Liste der Patriarchen bis Noah. Genesis 6Noah und die Sintflut
In Genesis 6 begegnet uns Noah. Sein Vater Lamech hatte den Tod Adams miterlebt, den ersten natürlichen Tod eines Menschens und ich nehme an, dass dadurch der Menschheit erst bewusst wurde, was Sünde und Tod überhaupt bedeuten. Deshalb legte er auf seinen Sohn Noah einen besonderen Segen, dass dieses Kind sie in ihrer Mühe und Arbeit auf der verfluchten Erde trösten solle. Obwohl die Menschheit nun wusste, dass der Sünde Sold der Tod ist, hörten sie nicht auf zu sündigen und zwar dermaßen, dass Gott es reute, die Menschen gemacht zu haben. Er stellte fest, dass sie sich von seinem Geist nicht mehr zurecht weisen lassen und gab ihnen eine Frist von 120 Jahren. Aber das Dichten und Trachten der Herzen der Menschen waren nur böse, so beschloss Gott, die Menschen zu vertilgen. Doch Noah, fand Gnade vor den Augen des Herrn.
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